
Lyrics
Intro
Alles ist schwer, alles zieht nach unten, ayy
Kein Licht am Fenster, nur die Uhr, tik-tak, skrrt
Laute Stille, laute Fragen — ich atme, doch verfehl' die Luft, huh
Oh-oh, yeah
Verse
Meine Decke ist ein Meer, ich paddel, doch die Ruder brechen, ta-ta
Worte kleben an der Zunge, wie Regen auf Asphalt, ich kann sie nicht runterspülen, na-na
Kopf voller Polygonen, scharfe Ecken, keine Flucht, kein Ausgang, ayy
Ich trag' 'ne Maske aus Beton, lächel' leise, kauf' mir Zeit, doch zahl' in Tagen, uh
Gedanken sind die Uhr'n, die mich wach halten, schlagen ohne Ziel, (oh-oh)
Jeder Blick ein Spiegelglas, verzerrt mein Zug, ich seh' mich nicht, nur den Stil
Die Welt dreht weiter, ich bleib' stehen wie 'ne Uhr, die klemmt, t-tak
Fühl' die Kälte in den Adern, warm war gestern, heute friert der Makk
Familie sagt "Komm raus", Freunde sagen "Bleib stark" — ich nick' und geh' doch nicht, ayy
Das Lachen ist geliehen, Rückgabe ohne Quittung, zahl' zu spät, kein Licht
Ich atme Rauch von alten Tagen, inhaliere Schuld, exhaliere Leere
Die Zimmerpflanze stirbt, vergess' sie zu gießen — Symbole, nicht nur Beschwerde
Fühl' mich wie 'ne Batterie, leer, nur noch Hülle, kein Saft, kein Ton
Jede Antwort eine Frage mehr, ich stapel Zweifel wie Beton
Kein Held, kein Opfer — nur 'ne Scheibe, die sich bricht, wenn man draufschlägt, (ja)
Ich such' 'nen Funken, find' Funkenstaub, trag ihn heimlich unter'm T-Shirt, skrrt
Reime sind 'ne Therapie, doch die Nadel ist taub, steckt im alten Vinyl
Jede Line 'ne Wunde, die vernarbt, doch nicht heilt, ich spiel' den gleichen Trial
Chorus
Es zieht mich runter, tiefer, tief in mich hinein, oh-oh
Und ich schreie leise, niemand hört das, nur der Regen, oh-oh
Es zieht mich runter, tiefer, tief in mich hinein, oh-oh
Und ich schreie leise, niemand hört das, nur der Regen, oh-oh
Verse
Nächte sind wie Kellerräume, voller Türen, alle zugeschlossen, klick-klack
Ich such' nach 'nem Schlüsselloch, doch die Hände zittern, find' nur alte Mack
Die Stadt ist laut, doch jeder trägt sein Schweigen wie 'nen Mantel, schwer und schwarz
Ich steh' im Fenster, guck' raus, seh' Gesichter wie Papier — scharfkantig, starr
Hab gelernt, den Schmerz zu verzahnen, mach' ihn nützlich, bau' 'ne Brücke draus
Doch jede Brücke hat 'ne Lücke, und ich seh' sie nachts, sie frisst mich aus
Freunde schreiben "Alles okay?", ich tippe "Ja" — die Finger lügen, Bildschirmlicht
Die Wahrheit ist 'ne Linie, die ich falt', verpack' das Grau in bunte Lyrics
Wenn die Worte sauber sind, klingt die Welt bewohnbar, fast heil, (ayy)
Doch hinter jedem Reim steckt 'n Loch, ein Riss, ein Blatt, das fällt vom Pfeil
Manchmal denk' ich dran zu fliehen, nicht vor anderen, nur vor mir selbst
Die Türen bleiben zu, doch ich bau' weiter an 'nem Haus ohne Gestell
Das Radio spielt alte Hits, die ich liebte, früh, bevor der Nebel kam
Jetzt sind es Instruktionen, wie man atmet, wie man le









